HosenHerbst: Formen und Schnitte

Sonnabend, 30. August 2014

Was für eine Hose möchte ich nähen? Welche Hosen habe ich bisher gerne oder ungerne getragen? Was sind meine Ansprüche an eine Hose? Welcher Hosentyp passt zu meinem Körper und zu meinem Leben? Aus welchem Material möchte ich meine Hose nähen? Welche Materialien eigenen sich für welchen Hosenschnitt? Welche Schnittmuster habe ich bereits ausgesucht? Was für ein Schnittmuster suche ich noch?

Ein neuer Sew Along, fast ohne Terminvorgaben und zum tollen Thema „Hosen“, da mache ich doch gerne mit! Bis Ende Dezember tauschen wir uns monatlich zu unterschiedlichen Hosen-Themen aus und haben hoffentlich alle auch ein schönes passendes Exemplar gewerkelt.

Logo HosenHerbst14

Ich trage gerne und viel Hosen. Am liebsten enge Röhrenhosen, knallenge Jeans oder die klassischen Marlene-Hosen mit hohem Bund und weitem Bein. Natürlich habe ich auch viele klassische Anzugshosen im Schrank. Am besten ist es, wenn ich die Hosen zum Waschen einfach in die Maschine schmeißen kann. Reinigungen haben bei mir wenig Chance. Daraus resultiert natürlich auch eine entsprechende Stoffauswahl.

Bei Kaufhosen habe ich eigentlich nur zwei Probleme: die Hosen sind im Bund (vor allem hinten) viel zu weit und/oder sie sind zu kurz. Das sind auch genau die Passform-Änderungen, die ich an fast allen Hosenschnitten vornehmen muss. Also eigentlich überschaubar. Aber ich habe bisher hauptsächlich weite Hosen genäht. Da hat man natürlich nur wenige Probleme mit der Passform. Eine große Offenbarung war dieses Jahr für mich der Jeansschnitt von Jalie. Ich suchte schon lange einen guten Jeansschnitt. Dieser passte sofort ohne große Anpassungen. Ich bin total begeistert.

Ich habe schon viele Hosen genäht. Da habe ich keine Berührungsängste. Mit Taschen, Reißverschluss und allem drum herum. Finde ich viel leichter als Jacken oder Blusen nähen. Da wären
a) viele viele Hosen fürs Kind (zählt das?)

b) ca. sechs Hosen für meinen Mann (werden alle oft getragen)
– alle nach dem gleichen Hosenschnitt und nicht gefüttert
– Anpassungen nur hinten am Gesäß und an der Hosenlänge notwendig
– am schlimmsten sind die eingefassten Gesäßtaschen zu nähen
– super klappt der Reißverschluss vorne
Hose Dirk 1 Hose Dirk 2 IMG_2352

c) etwa 6-10 Hosen für mich (nach drei Schnitten)
Jeans-Schnitt von Jalie:
– neueste Errungenschaft und eine reine Offenbarung: Passt super!!!
– es folgen noch mehr Hosen davon (vielleicht bis Dezember?)
Jalie 2908 Stretch Jeans IMG_3166IMG_3139

Schnitt  Burda 08/2005
– früher oft verwendet, inzwischen aber ausrangiert, da nicht mehr modern
– das war lange Zeit MEIN Hosenschnitt
– die Hosen wurden alle sehr oft getragen
Burda 08_2005_108Burda 5_2005_108 Burda 5_2005_108

Designerschnitt von St. Emilie in der Burda:
– inzwischen mein Lieblingsschnitt
– sehr gute Passform
– mehrere Hosen sind entstanden, alle oft getragen bis heute
Schnitt St. Emile IMG_3015 IMG_2954

 
Was plane ich bis zum Jahresende?
Ich werde mal drei Wunschhosen in die engere Wahl nehmen
und freue mich, wenn eine davon umgesetzt wird. Ein Schnitt
ist davon definiv der Jeansschnitt von Jalie. Desweiteren
plane ich vielleicht folgende Wunschhosen (beide Burda):
Zigarettenhose Burda 11_2013 Modell 110  IMG_2253

PS: Bevor ich es ganz vergesse: Was ich am Hosen nähen überhaupt nicht leiden kann, sind die Gürtelschlaufen! Hört sich banal an, aber hier schimpfe ich tatsächlich am meisten ;-)). Liegt wohl daran, dass ich erst zum Schluss daran denke und es dann schwierig ist, diese noch professionell anzunähen. Also Optimierungspotential ist vorhanden.

Mal sehen, was die anderen so schreiben. Schönes Wochenende.

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7 Kommentare zu “HosenHerbst: Formen und Schnitte

  1. Prinzenrolle 30. August 2014 um 21:43 Reply

    Da können wir ja alle bestimmt viel bei dir lernen!
    Die heilige Emilie sitzt wirklich klasse – aber auch die Jeans. Du hast einfach eine tolle Hosen-Figur! Und bei einer Jeans könntest du ja das Schlaufen-Nähen üben… Toll, wenn man einen Schnitt findet, der nicht groß angepasst werden muss – ich bin echt neidisch!

    (Quatsch. Ich kann gönnen.)

    Gruß, Petra

  2. Susanne Daniels 31. August 2014 um 10:05 Reply

    Die Passform der Zigarettenhose aus der Burda würde mich ja sehr interessieren, da mir das Modell gut gefällt. Jetzt hoffe ich mal, dass du den Schnitt versuchst.
    LG von Susanne

    • jungsnaht 1. September 2014 um 7:49 Reply

      Die Zigarettenhose steht ja schon lange auf meiner Liste. Ein passender Stoff ist auch schon da. Ich werde die Hose bestimmt nähen und werde ausführlich darüber berichten. Es dauert nur immer, bis ich die Lust finde, und die Schnitte abpause ;-))
      Liebe Grüße H.

  3. sewing galaxy 31. August 2014 um 10:12 Reply

    Die letzte hose, die du zeigst, hab ich vor 2 moanten genäht, habe aber nioch nicht gepostet, bzw nicht fotografiert.
    die hab ich perfekt angepasst, sie war nciht perfekt. aber… ich musste 1 grösse kleiner nehmen. sie war wirklich ZU gross.

    • jungsnaht 1. September 2014 um 7:51 Reply

      Dann bin ich ja mal gespannt auf Deinen Post. Mein erster Eindruck war, dass der Schnitt ganz gut passte. Ich habe den Schnitt auch schon einmal verwendet, nur leider beim nähen komplett abgewandelt. Mal sehen. Ich werde berichten.

  4. Ute Rogalli 31. August 2014 um 19:01 Reply

    Ich nähe ja auch eine Zigarettenhose aus Burda, da können wir dann mal vergleichen welche besser ist. Bin gespannt was du hier zeigst, bei deiner Hosen-Näherfahrung können wir ja nur von dir lernen !
    LG Ute

  5. SuSe on the Riverbank 3. September 2014 um 6:32 Reply

    Der Jeansschnitt von Jalie sieht wirklich toll aus, ich glaube, den schau ich mir mal näher an. Das ist tatsächlich auch eine meiner „Lieblingsjeans Formen“, da sie durch das leicht ausgestellte Bein etwas von meiner ausgeprägten Sanduhr ablenkt :-).
    Vielen Dank für den Tipp!

    VG SuSe

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